Einsatzstatus NÖ

Chronik unserer Wehr - 1976-1980


1976- Auch in diesem Jahre war die Wehr nicht untätig. Durch Übungen und Teilnahme an den verschiedensten Wettkämpfen wird die Einsatzbereitschaft der Wehr sichergestellt. Ein Sommerfest sollte die Finanzen der Wehr verbessern. Auf Grund der gewonnen Erkenntnisse bei einem Hochwassereinsatz schien es zweckdienlich neue Rettungsringe und ein Megaphon anzuschaffen. Auch die Anschaffung neuer Atemschutzgeräte für Brandeinsätze wurde angeregt. Die Ausbildung wurde vore allem auf den Einsatz als Wasserwehr ausgerichtet um hier im Notfalle bestens gerüstet zu sein.

1977- Bei einem neuerlichen Hochwassereinsatz im August, wobei 353 Einsatzstunden geleistet wurden, bestätigt sich der Bedarf der erwünschten Geräte. Weiters wurden neue Funkgeräte, ein Schlauchrollapparat, eine Wasserstrahlpumpe und ein Einsatzscheinwerfer angeschafft. 
Kosten ca. 15.000,-S

1978- Zu Beginn des Jahres gab es ein freudiges Ereigniss. Anläßlich der Vollendung seines 60. Lebensjahres erhielt Johann Holzmann für seine langjährige und verdienstvolle Tätigkeit in der Gemeinde die Ehrenbürgerschaft. Sorgen breitete dem Bürgermeister und dem Gemeinderat der Wunschtraum eines Tanklöschfahrzeuges mit 2000 Liter Wasser. Dieses Fahrzeug würde 
über 1 Million Schilling kosten und somit konnte der Traum nicht in Erfüllung gehen.
Für den Einsatz auf der Donau wurde vom Landesfeuerwehrkommando eine Motorzille zur Verfügung gestellt, die auf den Namen Otto getauft wurde.

1979-Im Gemeinderat wurde über die Anschaffung eines TLF 2000 getagt. Die Feuerwehr Zeiselmauer äusserte den selben Wunsch der aber durch mehrere Umstände nicht in Erfüllung geht. Somit wurde dieses Thema im Gemeinderat auf spätere Sitzungen verschoben.
Im Anwesen des Kommandanten Holzmann wurde die Scheune Raub der Flammen.
Ein weiterer Schaden konnte jedoch verhindert werden.


In der letzten Sitzung des Jahres 1979 wurde der Ankauf des TLF 1000 für die FF Muckendorf beschlossen, nachdem Zeiselmauer seine diesbezüglichen Wünsche zurückgestellt hatte. Die Firma Rosenbauer legte das preisgünstigste Angebot über ein  derartiges Fahrzeug vor und bekam somit den Zuschlag. Die Finanzierung war wie folgt vorgesehen:
Eigenmittel der Feuerwehr 105.000,-S, Gemeindeanteil 159.000,-S,
Fördermittel des Landesfeuerwehrkommandos 210.000,-S, 
und Bedarfszuweisung von 210.000,-S.


1980- Im vierten Quartal dieses Jahres traf das ersehnte Tanklöschfahrzeug ein. Der größte Wunsch
der Feuerwehr ging somit in Erfüllung.

k-Bild 7 Chronik

 

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