Einsatzstatus NÖ

Chronik unserer Wehr - 1958-1962

1958- Für die Feuerwehr stand der Erwerb eines Aggregates( ca. 30.000 Sch.) sowei der Ankauf einer Sirene zur Diskussion. Die Kosten für diese Anschaffungen wurden fast zur Gänze durch eine Haussammlung aufgebracht. 5.200,- spendete die Bevölkerung, 5.300,- kostete das Gerät, das am Schulgebäude montiert wurde.

Der wiederholte Hochwassereinsatz sollte für die Feuerwehr kein Hindernis sein, sich für diverse Wettkämpfe vorzubereiten um bei diesen Leistungen zu erbringen. Mit welchem Ehrgeiz hier gehandelt wurde, geht daraus hervor, dass man bereits 1958 mit
dem Training für den Sommer 1959 begann, wo das silberne bzw. von einer zweiten Gruppe das bronzene Leistungsabzeichen erreicht werden sollte.

 

1960- Im Mai sollte die Wehr das versprochene Aggregat sowie den dazu notwendigen Anhänger
erhalten, das am 28. August feierlichst geweiht wurde. Die Patenschaft übernahmen Johanna Holzmann, Anna Baum, Herta Bouchal und Helga Knoth.

1961- Unsere Wehr stellte eine Bewerbsgruppe bei der Johann Holzmann, Rudolf Zierl, Karl Liepold, Karl Leitzinger, Franz Eckhart, Walter Legat, Paul Meister und Franz Geiger das silberne Leistungsabzeichen erwarben.


Gen. Dir. Ross wurde die Ehrenbürgerschaft der Gemeinde verliehen und zum Dank spendete er der Feuerwehr 10.000,-. Durch die erbrachten Leistungen und dem Bedarf, wurde seitens der Gemeinde die Zusage getätigt ein leichtes Löschfahrzeug anzukaufen.

1962- Am 14. Jänner standen wieder Neuwahlen ins Haus.
Gewählt wurde:
zum Kommandanten Josef Berger
zum Stellvertreter Johann Holzmann
zum Schriftführer Rodolf Zierl
zum Zahlmeister Karl Liepold 
weiters mussten bei dieser Jahreshauptversammlung die Bürgermeister Pfaffel und Karrer die Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges auf das Jahr 1963 verschieben.


Da das Kraftfahrzeug der Feuerwehr nicht mehr einsatzbereit war, ergab sich die dringende Notwendigkeit ein neues Fahrzeug zu erwerben. Bis zum Eintreffen dieses leichten Löschfahrzeuges mußte ein Traktornotdienst eingerichtet werden. Muckendorf und Wipfing mussten inklusive diverser Förderungen des Landesfeuerwehrverbandes insgesamt 151.380,- aufbringen.

 

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