Einsatzstatus NÖ

Chronik unserer Wehr - 1899-1913


1899- Vom 16. bis zum 26. September regnete es in den Alpen.Infolge der anhaltenden Regengüsse trat die Donauwieder aus ihrenUfern. Das Tullnerfeld glich einem unübersehbaren See, aus dem diemeisten unter Wassergesetzten Ortschaften, Inseln gleich,herausragten. Die Männer aller freiwilligen Feuerwehren standen bis zum Umfallen im Einsatz und leisteten Übermenschliches.


1902- Reger Wechsel in der Führung der FF Muckendorf. Franz Knollwurde neuer Hauptmannstellvertreter Josef Weidlinger wurdeZugsführer und Heinrich Piringer Zeugwart. Bei dieser Jahreshauptversammlung fordert der wiedergewählte Hptm. Andreas Mayer die Wehrmänner bei der Erfüllung ihres Dienstes eine stramme Haltung zu zeigen und die erforderlichen Anordnungen zu befolgen.

 

1907- Hauptmann Andreas Mayer legt seine Funktion zurück. Als sein Nachfolger wirdFranz Knoll und dessen Stellvertreter wird Franz Vogl gewählt.

1907- Am 7. Oktober brach durch einen Blitzschlag ein Brand aus der ein Haus völlig einäscherte. Am 29. Oktober brach in einer Scheune ein Brand aus der die Scheune und die darin gelagerte Ernte völlig zerstörte. Am 1. November um ca. 18 Uhr stand der ganze obere Ort in Flammen. Nur wenige Habseligkeiten konnten gerettet werden. Der Schaden belief sich ca. auf 80.000 bis 90.000 Kronen.


1909- Das Protokoll aus diesem Jahre nennt 20 Mitglieder bei der Wehr. Die Führung blieb weiterhin in den gleichen Händen.


1911- Zu Beginn des Jahres gab es wieder personelle Änderungen.Franz Knoll wurde zunächst noch einmal Hauptmann Johann Klein wurde neuer Stellvertreter.Weiters wurden Josef Haiden 1. bzw Franz Löschl 2. Steiger.
Bei einer neuerlichen Wahl am 18. Dezember wurde Johann Klein Hauptmann und Franz Vogl dessen Stellvertreter.

 

1913- In diesem Jahre wurde beschlossen das Spritzenhaus instandzusetzten.Ende Oktober stellte Hptm. Johann Klein seine Funktion zur Verfügung.Aus dem häufigem Wechsel an der Spitze läßt sich schließen, daß es innerhalb der Wehr ständige Unstimmigkeiten gab und sich diese auch auf die Einsatzbereitschaft auswirkte.

 

1913- Aus der Chronik der Gemeinde Zeiselmauer zufolge brach am 28. Oktober in der Scheune 
des Tischlermeisters Heinrich Reisinger ein Brand aus, der erst nach dem eingreifen der Muckendorfer Feuerwehr unter Kontrolle gebracht werden konnte.

 

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