Einsatzstatus NÖ

Löschangriffsübung am 15.03.2019


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Wehr übte den Löschangriff!
Durchführung als Einsatzübung!
 
 

 

 

 

Um 18:00 Uhr trafen sich die Mitglieder an einem verregnetem Freitag zu einer Löschangriffsübung. Die gesamte Übung wurde als Einsatz- bzw. Ausrückeübung abgehalten. So wird die Mannschaft per Funk zu einer Adresse beordert und muss dort vor Ort die an sie gestellten Tätigkeiten rasch abwickeln. Dies dient jeder einzelnen Position als umfassende Ausbildung. Die Kraftfahrer müssen, so wie im Einsatz, eine angegebene Adresse anfahren. Die Führungskräfte und die Mannschaft kommen auf eine komplett ungewisse Situation zu und müssen diese abarbeiten.

 

Beim ersten Szenario wurde ein Garagenbrand in der Kleegasse simuliert. Das Tanklöschfahrzeug rückte somit vom Feuerwehrhaus zu dem Übungsobjekt aus. Bereits bei der Anfahrt mussten sich die Mitglieder mit schwerem Atemschutz ausrüsten und dies war auch einer der Hauptpunkte der abgehaltenen Übung.

In der Kleegasse angekommen erfolgte die Lagefeststellung durch den Gruppenkommandanten und die weitere Befehlsgebung an die Mitglieder. Eine Angriffsleitung wurde direkt von unserem Fahrzeug vorgenommen und an den Atemschutztrupp übergeben. Ein Standartablauf der in unserer Wehr sehr oft geübt wird und dadurch tadellos funktionierte.

 

Das zweite Szenario wurde in der Pappelgasse beim Siebererweg abgehalten. Dort wurde ein weiterer Brand simuliert der jedoch eine Zubringerleitung notwendig machte. Das bedeutet das wir mit unseren Löschfahrzeugen nicht immer direkt vor der "Haustüre" parken können. So wird zu Beginn eine Zubringerleitung zu einem Verteilerstandpunkt verlegt. Am Verteiler angekommen wird wieder die C-Angriffsleitung vorbereitet und dem Atemschutztrupp übergeben. Dieser würde in weiterer Folge einfach in das Brandobjekt einmarschieren.

 

Das dritte Übungsszenario wurde vor dem Feuerwehrhaus abgehalten. Das Fahrzeug wurde vom zweiten Szenario per Funk zum Feuerwehrhaus beordert wo eine Fläche mit einem Schaumteppich abgedeckt werden musste. Dies dient im Ernstfall um das Entzünden von ausgeflossenen Flüssigkeiten zu unterbinden.

 

Zusätzlich zu den taktischen Abläufen wurde durch Kommandantstellvertreter Rudolf Heckermayer noch die Löschwasserversorgung an jeder der 3 Stationen besprochen. So wird im Ernstfall nicht nur das Szenario abgearbeitet sondern auch die Löschwasserversorgung des Fahrzeuges vorgenommen und hierfür mussten unsere Mitglieder die Entnahmestellen in der näheren Umgebung nennen und die Art der Wasserentnahmestelle erläutern.

 

 

Bericht: OBI Roman Kainz

Bilder: V Michael Bichler und BI Rudolf Heckermayer

 

 

 

 

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