Einsatzstatus NÖ

Der Wasserdienst

Da unsere Wehr nicht nur zu Lande tätig ist, verfügen wir auch über den Fachbereich Wasserdienst. Dieser Fachbereich erfordert sehr viel Zeit, Übung und Liebe zum Wasser. Dieser, bei uns sehr intensive, Bereich wird von Hauptlöschmeister Hans Meister geleitet. Generell ist der Wasserdienst für die Hilfeleistung auf Gewässern konzipiert. Ob technische Umwelteinsätze oder Menschenrettungen, der Wasserdienst ist jederzeit alarmbereit um auf Gewässern tätig zu werden. In unserem Fall bezieht sich der Dienst auf die Donau.

Da die Großschifffahrt sehr stark zugenommen hat und auch der Bootsverkehr durch die Sportboote stetig ansteigt, müssen wir für alle Einsätze wie z.B. Menschenrettungen, Ölwehreinsätze, Hilfe bei techn. Gebrechen bis hin zu Schiffs- bzw. Bootsbränden gewappnet sein. Um diese Tätigkeiten ausführen zu können, stehen uns natürlich verschiedenste Wasserdienstgerätschaften bzw. Boote zur Verfügung. Die Wartung und Instandhaltung der Geräte und Boote erfordert viel Zeit und Fachwissen und wird vom Leiter des Sachgebietes Hans Meister durchgeführt. Da bei verschiedensten Wassersportveranstaltungen sogenannte Sicherungsdienste durch die Behörde vorgeschrieben werden, sind wir natürlich mit besten Wissen und Gewissen bei solchen Ereignissen vor Ort um für Sicherheit zu sorgen.

Sogar bei Ausflügen auf der Donau durch Vereine wird unsere Wasserdiensteinheit gerne hinzugezogen, um im Falle von ungewollten Zwischenfällen eingreifen zu können. Durch die Zugehörigkeit zu Katastrophenhilfsdienste wie KHD-Bezirk Tulln und KHD-Donau NÖ sind wir bereit um im Ernst- und Übungsfall vom Staubereich Greifenstein bis hin zu Auslandsübungen in benachbarten Länder auszurücken.

 

 

Wissenswertes

 

Was macht der Wasserdienst im Winter?

Der Wasserdienst hat natürlich keine Winterpause. Generell werden die Boote im Winter in unserem Wasserwehrhaus untergestellt. Hier werden in dieser Zeit Wartungen bzw. Reperaturen durchgeführt um die Gerätschaften bzw. Boote für die nächste Saison vorzubereiten. Da unsere Wehr über eine Motorzille und einem A-Boot verfügt, wird in der Wartungszeit ständig ein Boot in Einsatzbereitschaft gehalten, um auch in den Wintermonaten auf der Donau ausrücken zu können. So wird bei einer Alarmierung einfach ein Boot geslippt und ist in kürzester Zeit dort zur Stelle wo es benötigt wird.

Wird ein Feuerwehrboot mit einem normalen Schiffsführerpatent geführt?

Ja, wird es! Jedoch gibt es hier einige Unterschiede, da ein Feuerwehrboot für Arbeits- und Rettungseinsätze konzipiert ist. Um diese Tätigkeiten durchführen zu können, werden die Schiffsführer zu sogenannten Feuerwehrschiffsführern ausgebildet. Diese Ausbildung umfasst im speziellen Rettungs- und Suchdienste, Nachtfahrten, Leinen und Knoten, spezielle Anlege- und Anlandungsmanöver, Ölwehr, Anker- und Bojen setzen sowie das Transportieren von größeren Lasten an Bord.

 

 

 

Auch die Ausbildungstätigkeit ist ein großer Faktor im Wasserdienst. Somit wird der ständige Übungsbetrieb bis hin zur Ausbildung zum Feuerwehrschiffsführer von unserem Fachbereichsleiter Hans Meister durchgeführt.

 

Hauptsächliche Tätigkeiten im Sachgebiet:

  1. Wartung und Instandhaltung der Geräte sowie Boote
  2. Ausarbeitung und Durchführung von Wasserdienstübungen
  3. Ankäufe, die das Sachgebiet betreffen.
  4. Ausbildung zum Feuerwehrschiffsführer
  5. Schulung und Training der Mannschaft
  6. Teilnahme an speziellen KHD-Übungen

 

 

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