Einsatzstatus NÖ

Technischer Einsatz am 20.09.2016 (2 Wespennester)

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Gleich 2 Wespennester mussten beseitigt werden!
 
 
 
 
 
 
 
Durch einen besorgten Bürger alarmiert, rückte der Imkerdienst zu einem Wespeneinsatz aus. Am Wohnhaus angekommen war in der Wandverschalung reger Einflug zu erkennen. Da ein Gaspoteinschuß immer die einfachere Variation ist, entschieden wir uns für diese Technik ohne den Dachboden zu kontrollieren. Kurzerhand wurde angeleitert und das Giftpulver mit unserem Gaspot-Gerät in die Einflugöffnung eingebracht. 
Nach den Tätigkeiten beim ersten Nest kümmerten wir uns um ein Erdwespennest in einer Hecke. Da sich die Hecke unmittelbar bei einem Eingangsbereich eines Lokales befand musste das Nest rasch bekämpft werden. Auch hier mussten unsere Imker wieder die Erfahrung machen das Erdwespen defenitiv aggressiver sind als die Wespen mit denen wir sonst zu tun haben. Leider konnte die Einflugöffnung in der dichten Hecke nicht eindeutig lokalisiert werden. So entschieden wir uns dazu, das Giftpulver unseres Gaspot-Gerätes großflächiger in der Hecke zu verstreuen. Nach den beiden Tätigkeiten konnten wir wieder in unser Feuerwehrhaus einrücken.
 

Wissenswertes

Auch wenn es anscheinend wissenschaftlich nicht belegt ist, konnten wir doch anhand der langjährigen Erfahrung feststellen, dass Erdwespen aggressiver sind als manch andere Wespen. Die Bezeichnung "Erdwespe" leitet sich einfach von der Örtlichkeit des Nestbaues ab, richtig bezeichnet handelt es sich jedoch um die normale gemeine Wespe. Warum die Tiere anscheinend aggressiver sind können wir nur mit einer von uns vertretenen Theorie beantworten. In einem Nest herrscht immer eine konstante Temperatur von ca. 30 Grad. Diese Temperatur wird von den Tieren immer gehalten um die Brut nicht zu gefährden. Sollte diese Temperatur abweichen, so können die Wespen mit Flügelschlägen im Nest die Temperatur wieder erhöhen. Da 30 Grad Celsius im Erdreich nicht erreicht werden können haben die Wespen von Beginn an alle Hände voll zu tun die Temperatur zu erreichen. Sie sind somit wesentlich aktiver und dies ist vermutlich der Grund für die erhöhte Aggressivität der Tiere. Dies ist aber nur eine Vermtung die jedoch aus unserer Sicht plausibel erscheint. 

 
 
 
Bericht und Bilder: BI Roman Kainz
 
Eingesetzte Kräfte: FF Muckendorf-Wipfing mit KLFA
 
 

 

 

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