Einsatzstatus NÖ

Technischer Einsatz am 11.08.2013 (Imkerdienst im Einsatz)

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Starke Einsatztätigkeiten für den Imkerdienst. Diesesmal handelte es sich um Hornissen. 

 

 

 
 
 
In einer Seitenverkleidung eines Familienhauses nistete ein Hornissenstaat. Dieses Nest stellte unseren Imkerdienst vor eine schwere Entscheidung. Generell stehen Hornissen unter Naturschutz und so sind wir stehts bemüht die Tiere zu schützen. Hornissen werden von unserem Imkerdienst abgesaugt und das Nest übersiedelt. So ist es möglich die nützlichen Tiere zu retten. Leider ist die Hornisse ein missverstandenes Tier mit einem schlechtem Ruf. So ist z.B. die Behauptung, dass drei Hornissen ein Pferd töten können völlig falsch. Eine Hornisse ist generell nicht gefährlicher als eine Wespe. Eigentlich ist sie sogar ungefährlicher. Leider wirkt sie durch ihre Größe und ihr Flugverhalten bedrohlicher. Vom Verhalten her, hat sie ein wesentlich ruhigeres Gemüt als eine Wespe. Eine Hornisse wird nur dann aggressiv wenn ihr Nest in Gefahr gebracht wird. Der Angriffsradius einer Hornisse beträgt im Schnitt ca. 2 Meter in der direkten Nestumgebung. Dieser Radius wird aber nur dann genützt um Angreifer vom Nest zu vertreiben. Je öffter ein Hornissennest gestört wird desto größer kann dieser Radius werden und manchmal 6 Meter erreichen. Leider befand sich an dieser Stelle wo das Nest gebaut wurde, eine große Stahleingangstüre, die als Haupteingang genützt wurde. Durch das ständige schließen der Türe wurde die Nestkonstruktion in Schwingung versetzt und so stieg die Aggressivität der Tiere an. Somit war die Sicherheit der Personen stark gefährdet und so mussten wir uns leider zu einem Gifteinsatz entschließen. Nach der Infiltration musste durch unsere Wehr die Straße für Fußgänger ca. 1 Stunde gesperrt werden da die Wächtertiere ausschwärmten.
Wir möchten nochmals betonen das diese Tiere im Normalfall nicht vergiftet werden und eine Beseitigung nur durch einen Feuerwehrimker bzw. eine ausgebildete Fachkraft durchgeführt werden darf. Dies ist in diesem Fall tragisch, allerdings mussten wir unserem gesetzlichen Auftrag nachkommen um die Gesundheit von Menschen zu schützen.
 
Eingestzte Kräfte: KLFA mit 3 Mitgliedern
 

Bericht und Bilder: BI Roman Kainz

 

 

 

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